Heat recovery in der Praxis
- David Dolezal
- 10. Mai
- 1 Min. Lesezeit
Wärmerückgewinnung sollte ein untrennbarer Teil aller modernen industriellen Anlagen sein. In diesem Artikel werden wir Ihnen das Einsparpotenzial aus einer Gemüsetrockenanlage in Polen zeigen.
Das Heat-Recovery-System von Exodraft wurde zusammen mit der Firma Almeva AG aus Bischofszell dort entworfen und installiert.
Die Firma Almeva AG wurde von einem Partner angesprochen, der in großen Mengen trockenes Gemüse produziert und sehr große Mengen an Abwärme in die Außenluft entlässt. Das Gemüse wird mit heißem Dampf in sehr großen Mengen getrocknet. Dabei wird der Dampf mit sehr großem Feuchtigkeitsanteil in die Außenluft geleitet. Der Dampf, welcher nach dem Trocknungsprozess die Anlage verlässt, hat noch ein sehr großes Wärmepotenzial in sich. Ein idealer Platz für eine Wärmerückgewinnung und eine ideale Stelle für ein hohes Einsparpotenzial mit Heat Recovery von Exodraft.
Das Wichtigste bei so einem Projekt ist immer, die richtigen Daten zu sammeln.
Der Trockenanlagenbetreiber hat gedacht, dass alle Produktionsbänder unter den gleichen Bedingungen laufen, aber die durchgeführten Messungen haben uns sehr große Unterschiede in dem Trocknungsverfahren gezeigt. Wir haben festgestellt, dass eine Prozessoptimierung noch zu größeren Einsparungen führen wird.
Nach allen Messungen haben wir einen Plattenwärmetauscher Dampf-Wasser installiert und die enthaltene Energie (Wärme) im Heizungsprozess wiederverwendet. Dank des hohen Dampfanteils, den wir bis zum Kondensationspunkt kühlen konnten, haben wir eine Ersparnis von 500 kWh in der Stunde erzielt. Das hat zu einer sehr großen Treibstoff- und Emissionensenkung geführt. Über 90% der gewonenen Energie, wird dur die Waserdampf Kondensationen gewonen.



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